ATX Definition

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Was ist eigentlich der ATX, eine Abkürzung, die in den Wirtschaftsnachrichten und Finanzinformationen häufig präsent ist in Medien und die Finanzinvestoren, Wirtschaftsfachleuten, Bankern und Anlagestrategen selbstverständlich nicht fremd ist?
Definition laut Börselexikon Wiener Börse:
(Austrian Traded Index) Ein von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time berechneter
Preisindex (Real-time-Index), der das Blue-Chip-Segment des österreichischen Aktienmarktes abdeckt und die rund 20 liquidesten Aktien der Wiener Börse enthält. Die Aktien werden nach ihrer Bewertung (Preis der einzelnen Aktien multipliziert mit der jeweiligen Stückanzahl der Aktien) gewichtet, weshalb Werte mit einer hohen Kapitalisierung einen stärkeren Einfluss auf den ATX haben. Der ATX ist Basiswert für an der Wiener Börse gehandelte und in Euro abgerechnete Futures und Optionen. Der Startwert für die Berechnung des ATX wurde am 2. Jänner 1991 mit 1.000 Punkten festgesetzt.

IPIC erhöhte Anteil an OMV auf 20,0%

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Die OMV Aktiengesellschaft wurde gemäß § 91 des Österreichischen Börsegesetzes davon benachrichtigt, dass zum 30. Dezember 2009 eine Änderung der von International Petroleum Investment Company (IPIC) aus Abu Dhabi gehaltenen Anzahl an OMV Aktien eingetreten ist. IPIC hält nun 60.050.273 Aktien (eine Erhöhung von bisher 19,6% auf nun 20,0% des Grundkapitals).

Ein zwischen den beiden Kernaktionären von OMV - die den österreichischen Staat vertretende Österreichische Industrieholding AG (ÖIAG) und IPIC - abgeschlossener Syndikatsvertrag sieht ein abgestimmtes Verhalten und Beschränkungen betreffend die gehaltenen Anteile vor.

ÖIAG und IPIC halten nun 154.550.263 Aktien (51,5% des Grundkapitals). Das Grundkapital von OMV besteht aus 300.000.000 Stückaktien, wobei OMV 1.219.695 eigene Aktien hält, die nicht stimmberechtigt sind. Daraus resultieren in Summe 298.780.305 Stimmrechte. Mit Ausnahme der eigenen Anteile verkörpert jede Aktie ein Stimmrecht. Daher entsprechen die von ÖIAG und IPIC gehaltenen 154.550.263 Aktien/Stimmrechte 51,7% aller Stimmrechte.

Börse Kommentator Artner sieht attraktive Einstiegschance in ATX-Aktien

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Günther Artner im neuesten Equity Weekly der Erste Group:

Der ATX hat in der letzten Woche - wie fast alle Märkte global - eine deutliche Korrektur um 5,1% hinnehmen müssen, was unserer Meinung nach die Chance für attraktive Zukäufe bietet.

Die 200-Tageslinie verläuft aktuell bei ca. 2.345 Punkten, fundamental sehen wir den ATX-Bereich von 2.400 - 2.500 als eindeutig hochattraktiv. Verantwortlich für die negative Entwicklung waren internationale Vorgaben und sicher auch die immer wieder vorgebrachten Forderungen zur Regulierung der Bankenbranche, v.a. aus den USA. Daher ist es wenig verwunderlich, dass sowohl Raiffeisen Int. (-10,3%) als auch Erste Group (-6,6%) zu den Wochenverlierern zu zählen waren.

Weiters deutlich im Minus lag voestalpine (-7,8%), wo wir allerdings die aktuelle Kursschwäche ebenso als gute Einstiegsmöglichkeit sehen.

Artner weiter:

Übergeordnet befindet sich der ATX nach wie vor in einer Seitwärts-/Konsolidierungsformation zw. 2.450 - 2.750 Punkten, wobei wir uns derzeit eher am unteren Rand der Bandbreite bewegen. Da wir unser ATX-Kursziel von 3.000 Punkten per Jahresende 2010 aufrecht halten, sehen wir den aktuellen Stand als hochattraktive Einstiegsgelegenheit. Vor allem Finanz- und Industriewerte gefallen uns auf den aktuellen Niveaus sehr gut.

Stromkonzern Verbund AG in der Türkei auf Expansionskurs!

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Verbund AG weiterhin auf Expansion in Europa ausgerichtet! Der österreichische Stromkonzern und die türkische Sabanci Holding sehen sich über ihr 50:50-Joint-Venture Enerjisa Enerji Uretim auf gutem Weg, ihre Stromkapazität von derzeit 455 Megawatt auf 5.000 Megawatt (MW) bis 2015 in der Türkei auszubauen.

Damit könnten 10 Prozent des Strommarktes versorgt werden. Die Investitionssumme dafür bezifferte Enerjisa-Chef Selahattin Hakman gegenüber Bloomberg mit 6 Mrd. Euro. Mit derzeitigen Projekten übertreffe man das Kapazitätsziel von 5.000 MW bereits um rund 500 MW, fügte er hinzu.

Die geplante Expansion in der Türkei soll in zwei Phasen erfolgen, bestätige Verbund-Sprecherin Ines Schurin gegenüber der APA die Pläne. In einer ersten Phase bis 2012 soll etwas weniger als die Hälfte der geplante Kapazität dazukommen und insgesamt 1,4 Mrd. Euro investiert werden. Neben dem Bau von eigenen Kraftwerken werden auch Zukäufe geprüft. Derzeit befinden sich sechs von insgesamt neun Wasserkraftwerken mit einer Gesamtkapazität von rund 870 MW im Bau. Eines soll noch heuer fertiggestellt werden, drei 2011 und zwei 2012. Rund zwei Drittel der 1,4 Mrd. Euro seien dafür vorgesehen.

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